Samstag, 8. Februar 2014

"Platz ist in der kleinsten Hütte" - Zuhause bei Halitha #4

Eigentlich wollen wir gern umziehen. Für mehr Platz und auch, weil man mit einem Umzug viel unnötigen Ballast abwerfen und neu starten kann. Da dies aber aus verschiedenen Gründen nun erstmal nicht möglich sein wird, sind wir einfach einmal innerhalb unserer Wohnung umgezogen. Wir haben unser gesamtes Hab und Gut einmal in der Hand gehabt, haben einiges entsorgt, verkauft, verschenkt und weiter gegeben und uns neu sortiert. An diesem Prozess mag ich euch ein wenig teilhaben lassen und euch so einen kleinen Einblick in unseren Alltag auf 80qm geben. 
Mit ein paar ausgesuchten Details - einen kompletten Rundgang durch unsere Wohnung gibt es aus sicher nachvollziehbaren Gründen aber nicht ;)

Nach unserer Garderobe, den Ordnungssystemen und unserem Familientisch zeige ich euch heute meinen neuen-alten Nähschrank. 
Eigentlich hatte ich ja ein Nähzimmer, wie ich euch letztes Jahr gezeigt hatte. Und im Schranksystem im Wohnbereich stand zu Unizeiten immer mein Computer, die Bücher, Papiere usw. 
Im Rahmen unseren "Umzugs", habe ich jedoch mein Nähzimmer geräumt. Zugunsten unserer Großen, die mit ihrem sehr sensiblen Wesen dringend einen Rückzugsort brauchte. Dazu aber demnächst.

Denn heute möchte ich euch wie gesagt meinen neuen Nähbereich im ehemaligen Studierschrank zeigen. Der Drucker steht noch, denn E-Books müssen ja auch ausgedruckt werden ;)


Die meisten Stoffe, Füllmaterialien, abgenommene oder -gepauste Schnitte, Stoffreste etc. pp. sind zwar auf den Kleiderschrank im Schlafzimmer gewandert - so viel Kapazität hat der Schrank dann doch nicht. Aber den Großteil meines gesamten Nähzubehörs habe ich hier tatsächlich untergebracht bekommen. Garne, Nähzeitschriften, destilliertes Wasser für das Bügeleisen, geerbte Häkelnadeln, Reißverschlüsse, Klettband, Gummilitze, Scheren, Rollschneider, Kam Snaps Zange, zugeschnittene Shirts....






....und mein derzeitiges Projekt: eine große Patchworkdecke aus über 100 Tragetuchstoffreststückchen. Bei der Arbeit daran, konnte ich meinen neuen Nähplatz direkt ausprobieren und habe ihn für gut befunden! Viel weniger Platz als vorher habe ich tatsächlich nicht. Und außerdem bin ich jetzt quasi zur Ordnung gezwungen, wenn ich nicht Gefahr laufen will, dass mir ein Kind ein Stoffstückchen zum Basteln entführt. :)

Ich bin ziemlich zufrieden mit unserer Lösung. Wir haben auf jeden Fall das Beste aus unserer Wohnsituation herausgeholt!





Kommentare:

  1. Ich finde es bewundernswert mit wie wenig Platz du auskommst!
    Ich musste bei der werkzeugbox schmunzeln denn die steht auch bei mir im nähzimmer unter meinen Sachen.
    Hey und die Decke...... Das wird grossartig!

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  2. Ooookeeeeey, ich weiss jetzt, dass ich einen komfortablen Näh- und Arbeitsplatz habe :) auch wenn ich wesentlich mehr Zeugs habe als du.....
    Herzlichst
    yase

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  3. Sehr komprimiert sieht dein Nähplatz aus, aber auf jeden Fall alltagstauglich. So viel Platz ist ja auch nicht unbedingt nötig. (Mehr Platz bekommt man immer voll, aber halt nur wenn es möglich ist). Spannend, wie ihr eure Räume anstatt eines Umzuges neu sortiert habt. Eine gute Idee! Gerade sortieren wir hier auch kräftig aus und um. Das befreit einfach.
    Liebe Grüße Stefanie

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  4. Super, da hast du auf wenig Platz ganz viel untergebracht! Und, dass du gezwungen bist Ordnung zu halten, ist nicht schlecht, finde ich.
    LG
    Heike

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  5. Oh wundervoll! Es sieht wirklich so schön ordentlich aus aber gleichzeitig auch sehr gemütlich. ich würde gern an so einem Platz nähen. Ist Dir wirklich gut gelungen, aus wenig Platz das Beste zu machen! LG Katrin

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Ich bin gespannt und freue mich sehr über ein paar ehrliche Worte :)
(Kommentare werden erst moderiert, nicht wundern!)