Donnerstag, 29. Mai 2014

Nach dem Unkraut ist vor dem Unkraut - Im Garten von Halitha #1

Im letzten Jahr, kurz vor der Einschulung unserer Großen, kauften wir uns einen Garten. Ihr erinnert euch bestimmt noch an all die wunderschönen Wimpel, die dann schließlich unseren Garten schmückten!
Wir übernahmen den Garten von einer Familie, die seit Jahren keine Zeit mehr für diesen Garten hatte. Überall wucherten die Pflanzen, Beete konnte man nur noch erahnen, die Hütte fiel fast auseinander - aber wir haben ihn gesehen und wussten, dass wir genau diesen Garten haben wollten. Mein Mann und auch ich sind im Grünen und mit großer Verbundenheit zur Natur aufgewachsen. Und wenn man dann in einer kleinen Stadtwohnung lebt, ist man nicht selten dem Wahnsinn nahe.
Hier kommt daher jetzt die Serie zu unserem Garten und der unendlichen Geschichte des Unkrauts Wildkrauts, von glücklichen Kindern und erschöpften, aber zufriedenen Eltern.

So sah er aus, als wir uns in den Garten verliebten. Man muss ja dazu sagen, dass auch Wildkräuter, die man nicht willentlich gepflanzt hat, in den schönsten Farben blühen und man erst nach der Blüte erkennt, welche Arbeit vor einem liegt.
Aber wir haben es bisher nicht einen Tag bereut. Denn wir durften Himbeere und Erdbeeren, Möhren, Kartoffeln, Zucchinis und noch viel mehr ernten, bestaunten den (zum gärtnern sehr nützlichen, von den Kindern "gepflanzten"!) Gießkannenbaum und unzählbar viele Schnecken.




Diese (und mehr) Mengen Wildkraut brachten wir täglich zum Kompost.




Unser ganz persönliches, kleines, arbeitsaufwändiges Idyll hat sich inzwischen schon ziemlich verändert. 
Wie, zeige ich euch in den nächsten Wochen, Monaten und auch vermutlich Jahren (wenn man mal realistisch ist ;) ). Denn nach dem Unkraut Wildkraut ist vor dem Unkraut Wildkraut. 

Dienstag, 27. Mai 2014

Mai 2014

Irgendwie fehlen mir im Moment die Ideen für Posts. Vielleicht kennt ihr das? Man hat so viel zu tun und erlebt so viel, aber was davon packt man in einen Blogbeitrag? Wahrscheinlich werde ich in der nächsten Zeit einfach ein bißchen aus unserem Alltag erzählen - auch wegen der schönen Erinnerungen.

Wie auch immer: Gestern haben wir gemeinsam Blumen gefilzt. Die Kinder lieben es (nass) zu filzen und ich kann sie leider oftmals nicht an meinen Aufträgen mithelfen lassen - deshalb möchte ich unbedingt mehr gemeinsame Filz-Zeit einplanen...
Bevor wir die Große aus der Schule holten, schnitten wir aus einem Rest Bodenbelag Kreise in verschiedenen Größen aus (schon allein diese Kreise sind ein großartiges Spielzeug ;) ) und bereiteten alles vor. Da ich nur eine Automatte habe, benutzte ich außerdem mit Luftpolsterfolie ausgelegte Brettchen mit hohem Rand. Eine gute Alternative! Und dann legten wir los. Selbst die Kleine (die bald 4 wird) konnte allen erklärten Schritten gut folgen und kam mir nur wenig Hilfe zu einem wunderbaren Ergebnis.





Anschließend haben wir noch einen kleinen Ausflug gemacht und als ich so hinter den Mädchen herlief, habe ich mal wieder fest gestellt wie groß sie geworden sind. Wann ist das eigentlich passiert?
Das obere Bild ist vom Frühjahr 2011, das untere von gestern, Frühsommer 2014.



 Ich mag meinen Alltag wirklich gern.
Ich bin so glücklich, dass ich meine Kinder auf ihrem Weg begleiten darf, egal ob er lustig, anstrengend, steinig, holprig, manchmal zu schnell und oft nicht immer leicht, aber immer unheimlich spannend ist!
Und als Dankeschön bekomme ich fast jeden Tag einen dieser typischen Kindersträuße mit Blumen, die wohl kein Erwachsener sammeln und in eine Vase stellen würde - außer er kommt von einem stolzen Kind.
<3 


 Ach - und bevor ich es vergesse: Auf Facebook läuft schon seit einer Weile meine Verlosung. Wenn ihr mögt, schaut mal vorbei :)